VLG Läufer Daniel Markic beim Trekking Abenteuer am Berg Ararat
Am äußersten Rand von Europa, rund 1.400 Kilometer östlich von Istanbul ist die Armenisch-Iranische-Türkische Grenze mit dem Mount Ararat, dem mit 5.166 Meter höchsten Berg der Türkei, an dem der kirchlichen Sage nach, einst die Arche Noah nach den Sintflut gestrandet sein soll. Daniel Markic von der VLG Eisenbach wörtlich: „ ´Kein Wettkampf, aber Abenteuer. Der Reiseverlauf: Tag eins Fahrt mit dem Minibus um 08.00 Uhr von Dogubayzit zum Fuß des Ararat auf 2.200 Meter. Von dort Wanderung zum ersten Lager auf 3.200 Meter in 4 Stunden. Zelte aufbauen, erwärmtes Abendessen.
Tag zwei: Zur besseren Akklimatisierung geht es um 09.00 Uhr morgens hinauf zum zweiten Lager auf 4.200 Meter in vier Stunden. Nach kurzer Rast Rückkehr zum ersten Lager und warmes Abendessen.
Tag drei: Start um 08.00 Uhr morgens, Aufstieg zum zweiten Lager ( 4.200 Meter in vier Stunden). Der Nachmittag dient der Erholung und Vorbereitung auf den Gipfeltag. Warmes Abendessen.
Tag vier: Start um 02.00 Uhr nachts, Aufstieg zum Gipfel 5.137 Meter. Je nach Schnee sind Steigeisen nötig. Gegen 08.00 Uhr am Gipfel bei klarem Sichtfeld Blick bis zu den Kackar-Bergen. Abstieg zum zweiten Lager ( Suppe und Tee ), nach kurzer Rast Abbau der Zelte und Rückkehr zum ersten Lager zum Abendessen und Übernachtung.
Tag fünf: Abstieg vom ersten Lager zum Abholpunkt. Abschied vom Ararat und Rückfahrt mit dem Minibus nach Dogubayazit. Und eine kleine Bergsteigerwahrheit wurde wahr: „ Der Berg ist erst bestiegen, wenn man unten wieder heil ankommt „.
Daniel Markic aus Oberselters hat das Abenteuer unbeschadet überstanden, auch wenn es zum Schluss noch einmal sehr steil wurde und mit 15 Grad Minus ein eisiger, starker Wind herrschte.
Bernd Falkenbach/Daniel Markic