VLG Marathonläufer beim Frankfurt Marathon erfolgreich
Für rund 20.000 Läuferinnen und Läufer aus 128 Nationen fiel am
Sonntagmorgen um 10.00 Uhr bei strömendem Regen und starken Böen, an
der Friedrich-Ebert-Anlage direkt neben dem Frankfurter Messegelände der
Startschuss für den 42. Frankfurt-Marathon. Zusammen mit den
Staffelwettbewerben, dem Mini Marathon und dem Struwwelpeter-Lauf,
waren es sogar insgesamt 30.000 Teilnehmer, die für einen neuen Melderekord
sorgten. Unter den exakt 200 Marathonläufern aus Mitgliedsvereinen des
Hessischen Leichtathletik-Verbandes wurden auch noch die Hessenmeister
ermittelt. Als Weltneuheit wurde den Teilnehmern dank einem schwäbischen
Erfindergeist nach jedem Kilometer die Zwischenzeit angezeigt. Wie immer
führte die mit nur 27,8 Höhenmeter superflache Strecke zunächst durch die
Innenstadt, vorbei an der Alten Oper, durch Sachsenhausen, Niederrad,
Goldstein, Schwanheim nach Höchst und von dort auf der anderen Main-Seite
über Nied, Griesheim auf der Mainzer Landstraße durch das Gallus-Viertel und
auf einer finalen Schleife durch die City zurück ans Messegelände, wo als
Gänsehautmoment der Zieleinlauf in der hell erleuchteten Frankfurter Festhalle
wartete.
Bei der VLG mussten kurzfristig fünf der zwölf Teilnehmer ihre Meldung wegen
Krankheit oder Verletzung zurückziehen. Nachstehend die Platzierungen der
VLG Mitglieder bei den gleichzeitig ausgetragenen Hessenmeisterschaften:
Daniel Schütz und Tobias Roos liefen vom Start bis Kilometer 30 flott
nebeneinander und alles deutete bei beiden auf eine Endzeit von unter 3
Stunden hin. Bei Tobias machte sich ein überstandener Hexenschuss
bemerkbar und somit musste Daniel die letzten 12 Kilometer alleine herunter
spulen und lief nach 2:56:16 Stunden auf Rang 6 der Altersklasse M 35 ins Ziel.
Fünf Minuten dahinter Tobias Roos, der als 9. der M 40 3:01:33 Stunden
benötigte. Dietmar Gottschalk finishte als 13. der M 55 nach 3:46:34 Stunden
und in der Mannschaftswertung war das in der Hessenwertung Platz 11 für das
VLG-Trio. Karsten Liske blieb mit 3:53:27 Stunden deutlich unter der 4 Stunden
Marke und bei den Frauen hatte sich Nina Erdmann eine Zeit von 3:25 Stunden
vorgenommen, kam aber mit der Zeit von 3:28:27 Stunden auf Rang 5 der W
40. Esther Vornholt, die in Frankfurt ihren 50. Marathon bestritt, musste
ebenfalls dem schlechten Wetter Tribut zollen und kam nicht wie erhofft unter
die 4-Stunden Marke. Für sie blieb die Uhr nach 4:12:40 Stunden stehen. Petra
Burbach, die gegen Ende des Laufes auf regennasser Laufstrecke ausgerutscht
und gestürzt war, hielt tapfer durch und kam auf Rang 51 der W 60 nach
5:02.39 in die Festhalle. In der Mannschaftswertung kam das Trio Erdmann,
Vornholt und Burbach mit der Zeit von 12:42:51 Stunden auf Rang 5.
Bernd Falkenbach